Gute Kurzzeit-Ergebnisse für ein neuartiges Implantat mit einem langen, maschinierten Hals
Eine 1-jährige retrospektive Studie untersuchte das ARi-Implantatsystem (MegaGen), ein neuartiges Implantat mit einem langen, maschinierten Hals, das speziell für atrophierte Kieferkämme in der Frontzahnregion entwickelt wurde.
Das Design des Implantats kombiniert einen tief im stabilen Basalknochen verankerten Gewindekörper mit einem langen, maschinierten Hals (Cuff) inklusive Mikrorillen zur Förderung der Weichgewebeintegration.
Die Untersuchung am MIR Dental Hospital, Daegu/Korea, umfasste 117 Implantate bei 58 Patienten, die im Frontzahnbereich (Schneidezähne, Eckzähne, Prämolaren) versorgt wurden. Das Implantat erzielte eine hohe klinische Überlebensrate von 97,43 % und zeigte eine hervorragende Stabilität des marginalen Knochenniveaus mit einem durchschnittlichen Knochenverlust von nur 0,46 mm nach einem Jahr. Gesteuerte Knochenregeneration (GBR) verbesserte die Knochenerhaltung signifikant in bestimmten Bereichen, wie z.B. der mesio-bukkalen Region.
Das ARi-Implantat mit maschiertem Langhals bietet eine verlässliche Alternative für Patienten mit ausgeprägter Kieferkammresorption in der ästhetischen Zone. Es ermöglicht eine stabile Primärstabilität im Basalknochen bei gleichzeitiger Schonung und Erhaltung des atrophen Alveolarkamms durch den glatten Halsbereich.
S.-J.Lee, J.Lee, Y.-C.Ko, et al., “Implant Survival and Radiographic Outcome of a Novel Implant With a Machined Long Neck: A 1-Year Retrospective Study,” Clinical Implant Dentistry and Related Research28, no. 2 (2026): e70126, https://doi.org/10.1111/cid.70126.